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FFP Innsbruck und UBS Group AG

CHANCEN:

• Sie handeln wie die besten Anleger der Welt!
• Optimaler Aktienmix in nur einem Zertifikat!
• Aktives Management Ihres Zertifikates! Sie brauchen sich um nichts kümmern.
• Das Dividendenäquivalent wird nach Abzug der Quellensteuer für Sie automatisch reinvestiert!
• Für Ihren langfristigen Vermögensaufbau.

RISIKEN:

• Zertifikate unterliegen einem Emittenten Risiko. Mit der UBS haben wir eine der sichersten Banken der Welt als Emittent.
• Der Kurswert kann je nach Marktsituation auch deutlicheren Schwankungen unterliegen.
• Besonders im Fall von massiven Kursverlusten an den Börsen wird sich auch der Zertifikatkurs einer Abwärtsentwicklung nicht entziehen können.
• Das Zertifikat unterliegt auch Währungsschwankungen.
• Wir empfehlen eine längere Haltedauer.
• Einzelne Aktien aus dem Zertifikat können sich schlechter als die Gesamtheit entwickeln.

ALLGEMEINE DARSTELLUNG UND FUNKTIONSWEISE

Das Strategie Zertifikat bezieht sich auf das FFP SELECT Strategy Reference-Portfolio (Basiswert/Referenzportfolio). Das Strategie Zertifikat spiegelt, unter Berücksichtigung/Abzug der Produktkosten, die Wertentwicklung (positiv wie negativ) des Referenzportfolios wider. Am Rückzahlungstag erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, dessen Höhe dem Wert des Referenzportfolios am Bewertungstag entspricht. Der Wert des Referenzportfolios am Bewertungstag wird von der Berechnungsstelle berechnet und entspricht dem Veräußerungserlös, den ein hypothetischer Anleger bei der Veräußerung der Vermögenswerte, die im hypothetischen Referenzportfolio enthalten sind, erzielen würde, gegebenenfalls umgerechnet in die Auszahlungswährung zuzüglich des Werts der Barmittel, die im hypothetischen Referenzportfolio enthalten sind abzüglich der etwaigen aufgelaufenen aber noch nicht gezahlten Produktkosten.

Das Strategie Zertifikat hat grundsätzlich eine feste Laufzeit bis zum 14.06.2028 (Verfalltag). Der Emittent kann die Laufzeit jedoch um 7 Jahre verlängern, wenn er dies dem Anleger mit einer Frist von 180 Kalendertagen zum entsprechenden Verfalltag mitteilt. Eine Verlängerung der Laufzeit kann beliebig oft erfolgen.

Übt der Emittent sein Verlängerungsrecht aus, steht dem Anleger das Recht zu, der Verlängerung mit einer Frist von 90 Kalendertagen zum entsprechenden Verfalltag zu widersprechen. Widerspricht der Anleger der Verlängerung wirksam, kommt es für die von diesem Widerspruch betroffenen Strategie Zertifikate nicht zu einer Verlängerung. Darüber hinaus kann der Emittent das Strategie Zertifikat vierteljährlich zu den Ausübungstagen ausüben, was zur vorzeitigen Rückzahlung des Strategie Zertifikats führt. Ferner kommt es zu einer automatischen vorzeitigen Rückzahlung des Strategie Zertifikats, sobald FFP Frischmann Finanz- und Partner GmbH nicht mehr Referenzportfolio Advisor ist. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine laufenden Erträge (z.B. Dividenden oder Zinsen) ausbezahlt. Das Referenzportfolio ist ein hypothetisches, durch FFP Frischmann Finanz- und Partner GmbH (Referenzportfolio Advisor) aktiv verwaltetes Portfolio. Es bildet die Entwicklung verschiedener Aktien sowie einer Barmittel Position nach. Die Barmittel Position dient der Feinsteuerung des Portfolios. Der Referenzportfolio Advisor ist für die Zusammensetzung, Gewichtung und gegebenenfalls Umschichtung der Bestandteile des Referenzportfolios verantwortlich.

Bei den Aktien handelt es sich um Titel, die Bestandteile der Indizes: AEX, ATX, RTS, BEL 20, CAC 40, DAX, Dow Jones Industrial, EURO STOXX 50, FTSE 100, HEX, IBEX 35, MDAX, FTSE MIB, MSCI / World Developed Markets, Nasdaq 100, Nikkei 225, OMX, SDAX, SMI, S&P 500, STOXX Europe 50 Index, TPX, S&P/TSX 60, TecDAX, Deutsche Borse Prime All Share Index, CDAX, BUX, OBX, S&P/ASX 200, SPI, ATX Prime

ALLGEMEINER RISIKOHINWEIS ZUR VERMÖGENSANLAGE IN WERTPAPIERE

Investitionen in Aktien sollten immer unter langfristigen Gesichtspunkten getätigt werden (mehrere Jahre), da Aktien kurzfristigen Kursschwankungen unterworfen sind, die niemand mit verlässlicher Sicherheit voraussagen kann. Bei einem unzureichenden langen Anlagehorizont kann der Anleger daher gezwungen sein, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen und damit Kursverluste zu realisieren.

Anleger sollten immer daran denken, dass der Preis der Aktien und die eventuellen Erträge daraus sowohl sinken, als auch steigen können und dass Anleger möglicherweise nicht den vollen angelegten Betrag zurückbekommen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist nicht notwendigerweise ein Anhaltspunkt für die künftige Wertentwicklung, und der/die Aktie/n sollte(n) als mittel- bis langfristige Anlage(n) angesehen werden. Wenn ein Kauf mit einem Devisengeschäft verbunden ist, kann dieser Schwankungen des Wertes von Währungen unterliegen. Devisenkurse können auch ein Sinken oder Steigen des Wertes zugrundeliegender ausländischer Anlagen verursachen.

UNTERNEHMERISCHES RISIKO

Als Käufer einer Aktie sind Sie kein Gläubiger, sondern Eigenkapitalgeber und damit Mitinhaber der Aktiengesellschaft. Mit dem Erwerb der Aktie beteiligen Sie sich an der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft. Sie werden quasi Unternehmer und eröffnen sich die damit verbundenen Chancen, tragen aber zugleich auch die Risiken.
Das unternehmerische Risiko enthält für Sie die Gefahr, dass sich das Investment anders entwickelt als ursprünglich erwartet. Auch können Sie nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass Sie das eingesetzte Kapital zurückerhalten. Im Extremfall, d.h. bei Konkurs des Unternehmens, kann ein Aktieninvestment einen vollständigen Verlust des Anlagebetrages bedeuten, zumal die Aktionäre im Konkursfall erst nach Befriedigung aller Gläubigeransprüche am Liquidationserlös beteiligt werden.

KURSÄNDERUNGSRISIKO

Aktienkurse weisen unvorhersehbare Schwankungen auf. Kurz-, mittel- und langfristige Aufwärtsbewegungen und Abwärtsbewegungen lösen einander ab, ohne dass ein fester Zusammenhang für die Dauer der einzelnen Phasen herleitbar ist. Langfristig sind die Kursbewegungen durch die Ertragslage der Unternehmen bestimmt, die ihrerseits durch die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der politischen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Mittelfristig überlagern sich Einflüsse aus dem Bereich der Wirtschafts-, Währungs- und Geldpolitik. Kurzfristig können aktuelle, zeitlich begrenzte Ereignisse wie Auseinandersetzungen zwischen den Tarifparteien oder auch internationale Krisen Einfluss auf die Stimmung an den Markten und damit auf die Kursentwicklung der Aktien nehmen.

MARKTRISIKO

Das allgemeine Marktrisiko einer Aktie ist das Risiko einer Preisänderung, die der allgemeinen Tendenz am Aktienmarkt zuzuschreiben ist und die in keinem direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation des einzelnen Unternehmens steht. Dem Marktrisiko unterliegen also alle Aktien prinzipiell gleichermaßen. Parallel mit dem Gesamtmarkt kann demnach der Aktienkurs eines Unternehmens an der Börse sinken, obwohl sich aktuell an der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens nichts geändert hat.

Die Faktoren, die einen solchen allgemeinen Kursrückgang auslösen können, sind äußerst vielfältig und kaum kalkulierbar, da sie sich gegenseitig überlagern können. Bei negativem Grundtrend an der Börse können auch erstklassige Aktien empfindliche Kurseinbußen erleiden. Als Anleger dürfen Sie nicht erwarten, dass sich eine ungünstige Kursentwicklung zwangsläufig oder umgehend wieder umkehrt: Es ist durchaus möglich, dass eine Baisse – Periode über Monate, auch über Jahre hinweg anhält.

Das allgemeine Marktrisiko können Sie auch durch eine breite Streuung der Aktien innerhalb eines Marktes nach Unternehmen und Branchen nicht reduzieren. Je breiter gestreut, desto exakter wird der Aktienbestand die Entwicklung des Marktes nachvollziehen.

UNTERNEHMENSSPEZIFISCHES RISIKO

Bezeichnet das Risiko einer rückläufigen Kursentwicklung bei einer Aktie aufgrund von Faktoren, die unmittelbar oder mittelbar die emittierende Gesellschaft betreffen. Ursachen einer solchen aktienspezifischen Kursentwicklung können in der betriebswirtschaftlichen Situation der Gesellschaft liegen und z.B. in falschen Managerentscheidungen begründet sein, können aber auch aus externen, allgemein volkswirtschaftlichen Faktoren resultieren.

Unter dem Aspekt des unternehmensspezifischen Risikos können Aktienkurse einen ganz individuellen Verlauf, entgegen dem allgemeinen Trend nehmen. Beachten Sie, dass auch eine langjährige gute Wertentwicklung keinesfalls Gewähr für einen entsprechenden Anlageerfolg der Aktie in der Zukunft bietet. Das Ausmaß der Kursänderungen lässt sich im Voraus nicht genau beziffern und kann von Unternehmen zu Unternehmen, von Branche zu Branche und von Land zu Land unterschiedlich sein. Eben diese Unterschiedlichkeit bietet Ihnen allerdings auch die Chance, durch Streuung Ihrer Aktienanlage das unternehmensspezifische Risiko zu reduzieren.

PSYCHOLOGIE DER MARKTTEILNEHMER

Steigende oder fallende Kurse am Aktienmarkt bzw. bei einer einzelnen Aktie sind von der Einschätzung der Marktteilnehmer und damit von deren Anlageverhalten abhängig. Neben objektiven Faktoren und rationalen Überlegungen wird die Entscheidung zum Kauf oder Vorkauf von Wertpapieren auch durch irrationale Meinungen und massenpsychologisches Verhalten beeinflusst. So reflektiert der Aktienkurs auch Hoffnungen und Befürchtungen, Vermutungen und Stimmungen von Käufern und Verkäufern. Die Börse ist insofern ein Markt von Erwartungen, auf dem die Grenze zwischen einer sachlich begründeten und einer eher emotionalen Verhaltensweise nicht eindeutig zu ziehen ist.
Beispiele für psychologische Momente der Aktienkursbeeinflussung:
Im folgenden werden einige typische Phänomene und Faktoren dargestellt, die zu Auslösern von wirtschaftlich oft nicht begründbaren Aktienkursbewegungen werden können.

BÖRSEN-/MARKTSTIMMUNG

In einem aufwärts gerichteten Markt neigt das Anlagepublikum dazu, zunehmend stärkeres Vertrauen zu gewinnen, immer neue Risiken auf sich zu nehmen und an ursprünglichen, rational begründeten Entscheidungen aus emotionalen Gründen nicht mehr festzuhalten. Kursrelevante negative Ereignisse, die der allgemeinen Tendenz widersprechen, werden einfach ignoriert oder als in den Kursen bereits berücksichtigt bewertet. Das Kursniveau am Aktienmarkt steigt in solchen Phasen kontinuierlich an – es kommt zeitweise zu einer Hausse, auch Bull – Markt genannt.

Entsprechend – nur mit umgekehrtem Vorzeichen – zeigt sich diese emotionale Wahrnehmung bei einem anhaltenden Fallen der Aktienkurse. Kursrelevante, der allgemeinen Tendenz widersprechende positive Ereignisse werden nicht beachtet oder als in den Kursen bereits enthalten bewertet: Es kommt zeitweise zu einer Baisse – Phase (,,Bear-Markt”).

Je nach Stimmungsphase an der Börse kann ein und derselbe Umstand, der in einem freundlichen Börsenumfeld als positiv eingeschätzt wird, ein anderes Mal als negativ eingestuft werden. Der Börsentrend entfernt sich in solchen Fällen stimmungsbedingt von der Realität.

MEINUNGSFÜHRERSCHAFT

Üblicherweise ist jeder Anleger bemüht, seinen Anlageentscheidungen möglichst viele Informationsquellen zugrunde zu legen, um so die Ungewissheit über zukünftige kapitalmarktrelevante Entwicklungen zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spielen z.B. Analystenempfehlungen, Presseveröffentlichungen und Börsenbriefe eine besondere Rolle. Diese Meinungsführer besitzen eine Orientierungsfunktion für ein breites Anlegerpublikum und können den jeweiligen Börsentrend verstärken (Multiplikator- und Mitläufereffekte). Hierdurch können oft wirtschaftlich nicht begründbare – Kursveränderungen ausgelöst werden, die den einzelnen Anleger zu Fehleinschätzungen verleiten können.

TRENDVERSTÄRKENDE SPEKULATION

Wegen der Ungewissheit über künftige Entwicklungen enthält jede Anlageentscheidung spekulative Elemente. Sobald sich breite Anlegerkreise infolge der psychologischen ,,Ansteckbarkeit” zur Spekulation in eine bestimmte Richtung verleiten lassen, besteht die Gefahr, dass sich die Börsenentwicklung tendenziell von den ökonomischen Realitäten entfernt. In solchen Übertreibungsphasen können schon vergleichsweise unbedeutende wirtschaftliche oder politische Ereignisse, die den bisherigen Börsentrend nicht bestätigen oder in Frage stellen, zu einer plötzlichen Kurs- und Trendumkehr führen.

GLOBALISIERUNG DER MÄRKTE

Im heutigen Zeitalter moderner Technologie und Telekommunikation können auch durch computergestützte Handelsaktivitäten in Sekundenschnelle drastische Kursbewegungen ausgelöst werden. Dabei besteht die Gefahr, dass es zu sich selbst beschleunigenden Prozessen kommt – Kurssenkungen durch Verkäufe – also automatisch eine Flut von weiteren Verkäufen nach sich ziehen. Als markantestes Beispiel gilt der 19. Oktober 1987, an dem weltweit viele Aktienmärkte den historisch stärksten Kursverfall an einem Tag erfuhren.

MARKTTECHNIK

Kursentwicklungstrends an wichtigen ausländischen Börsen haben oftmals eine Orientierungsfunktion für die heimische Börse. Wegen dieser marktpsychologischen Verflechtung können sich Entwicklungen an Auslandsbörsen – mit einer mehr oder weniger großen Verzögerung und in einem unterschiedlichen Ausmaß an der heimischen Börse niederschlagen.

GESELLSCHAFTSBEZOGENE MASSNAHMEN

Die offizielle Ankündigung oder schon die verbreitete Vermutung bevorstehender gesellschaftsbezogener Maßnahmen, zum Beispiel Kapitalerhöhung, Unternehmensverträge, Firmenübernahmen, kann vom Markt positiv oder negativ aufgenommen werden.

Bei günstigem Börsenklima wird beispielsweise eine Kapitalerhöhung tendenziell eine Kurssteigerung bewirken, sofern der Markt davon ausgeht, dass der Bezugsrechtsabschlag rasch wieder aufgeholt wird und die Dividende trotz der breiteren Kapitalbasis konstant bleibt. Bei schlechterem Börsenklima kann der Kapitalwunsch der Gesellschaft dagegen als Schwäche des Unternehmens ausgelegt werden und somit zu Kursrückgängen führen.

RISIKO DER KURSPROGNOSE

Bei Aktiendispositionen ist der richtige Zeitpunkt des Ein- und Ausstiegs mithin der entscheidende Faktor für den Anlageerfolg. Zahlreiche Analysemethoden, wie zum Beispiel die Fundamentalanalyse und die Chartanalyse, versuchen die Vielzahl der markt- und kursbeeinflussenden sowie der technischen Faktoren zu einer Aussage zu bündeln und einen Anhaltspunkt für eine erfolgversprechende Anlageentscheidung zu geben. Dabei liegt der Schwerpunkt der Fundamentalanalyse darin, aus den sich anbietenden Aktien die richtige Auswahl zu treffen, während die Chartanalyse vernehmlich die Entscheidung für den Zeitpunkt (das Timing) der Transaktion unterstützt.

FUNDAMENTANALYSE

Die fundamentale Aktienanalyse ist eine Methode zur Bewertung von Unternehmen aufgrund unternehmensspezifischer Daten und des ökonomischen Umfelds. Ziel der Fundamentalanalyse ist die Ermittlung des ,,fairen” oder ,,angemessenen” Preises einer Aktie. Das Verfahren basiert auf den klassischen Methoden der Analyse von Bilanz und Erfolgsrechnung, sowie auf einer Reihe von aktienkursbezogenen Verhältniszahlen, wie beispielsweise die Dividendenrendite oder das Kurs – Gewinn – Verhältnis. Als Ergebnis erhält man aus der Fundamentalanalyse Hinweise auf unter- bzw. überbewertete Aktien, bzw. Unternehmen und damit Impulse für eine entsprechende Handlungsstrategie am Aktienmarkt.

CHARTANALYSE

Die Chartanalyse (auch ,,technische Analyse” genannt) ist eine Technik zur Interpretation von Charts (= Kursbilder der Vergangenheit). Sie verfolgt das Ziel, Kursprognosen und Kurspotentiale abzuleiten, um so geeignete Zeitpunkte für Kauf- und Verkaufsdispositionen zu identifizieren. Das Chart stellt sich als grafische Aufzeichnung von Kursverläufen und Umsatzentwicklungen meist einer Aktie, eines Aktienindex, aber auch von Branchen und Währungen für einen ausgewählten Zeitraum dar.

Der Chartanalyst geht von der Hypothese aus, dass der Kursverlauf von Aktien bestimmte Muster bildet, die sich über die Zeit in ähnlicher Weise wiederholen und sich daher – einmal erkannt – zur Prognose voraussichtlicher Kursentwicklungen eignen. Viele Marktteilnehmer berücksichtigen charttechnische Faktoren bei ihren Anlageentscheidungen, was wiederum Auswirkungen auf den Kursverlauf im Sinne einer ,,self-fulfilling prophecy” hat: Das heißt, je öfter sich die aufgrund einer bestimmten technischen Konstellation zu erwartende Kursentwicklung eingestellt hat, desto mehr Anleger handeln danach, um den erwarteten Kurseffekt in ihren Strategien entsprechend zu berücksichtigen.

Die Fundamentalanalyse basiert grundsätzlich auf den jeweils aktuell verfügbaren Informationen und entwickelt daraus Prognosen über die zukünftige Entwicklung. Diese Schlussfolgerungen müssen sich hinterher nicht immer als richtig erweisen, wenn etwa aktuelle Situationen in Wirtschaft und Politik und deren mögliche Auswirkungen auf die Unternehmen falsch eingeschätzt worden sind.

Bei der Chartanalyse ist zu berücksichtigen, dass Charts subjektiv interpretierbar sind und Aussagen aus einem Chart immer nur einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad haben, aber nie als Gewissheit angesehen werden können. So können sich Prognosen aufgrund charttechnischer Formationen im Nachhinein als fehlerhaft erweisen. Aktiendispositionen bleiben somit immer Entscheidungen, die unter Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung zu treffen sind.